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Atomfassaktion mit Jusos und Grüner Jugend gut verlaufen

Samstag, 26.September 2009 von Jusos

Allgemein

FULDA Mit ihrer Aktion warben die Jusos und die Grüne Jugend Fulda für den Atomausstieg. Die Jugendorganisationen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen zogen ab 12.00 Uhr durch die fuldaer Innenstadt. Sie trugen weiße Overalls und führten sogenannte „Atomfässer“ mit sich. Diese gelb lackierten Stahlbehälter stellten den in der Kernenergiebranche anfallenden radioaktiven Abfall dar. Provokativ fragten die Teilnehmer der Aktion Passanten, ob sie denn diesen Müll gerne bei sich zu Hause lagern wollten. Ebenfalls skandierten sie „Atomkraft? Nein Danke!“ und „Unsere Kinder sollen lachen, nicht strahlen“. In der parteiübergreifenden Initiative warnten Jusos und Grüne Jugend davor, dass bei einer möglichen Bundesregierung aus Union und FDP der Atomausstieg rückgängig gemacht werden könne. David Grünewald (18) von den Jusos meinte „Das würde uns weit zurückwerfen. Nur mit der von uns geforderten Energiewende kann Deutschland Weltmarkführer für grüne Energietechnologie werden. Wir dürfen uns nicht von den Märchen der Atomlobby blenden lassen.“ Nicht nur der über tausende Jahre strahlende Abfall war Thema der Aktion. Kernkraftwerke stellen nach Ansicht der Jusos und der Grünen Jugend Ziele für Terroranschläge dar. Die Veranstaltung verlief friedlich. Die Polizei lobte das vorbildliche Verhalten der Aktivisten.

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26.11. - 15.00 Uhr: Juso-Sitzung (SPD-Bürgerbüro, Vor dem Peterstor 10, Fulda)
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