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Mindestlöhne vernichten Arbeitsplätze?

Freitag, 31.Juli 2009 von Thomas Weber

Aktuelles, Bundespolitik

Auf Wahlkampf 09 ist seit heute ein Artikel zu lesen, in dem die Behauptung, ein Mindestlohn würden zu erhöhter Arbeitslosigkeit führen, entkräftet wird.

Union und FDP stellen sich klar in den den Dienst der Interessen von Wirtschaftsbossen und gegen die ArbeitnehmerInnen, wenn sie einen flächendeckenden Mindestlohn ablehnen. Dabei würde dieser nicht einmal zum Nachteil der Wirtschaft sein, da durch ihn die Kaufkraft unserer Bevölkerung enorm gestärkt würde. Allerdings fällt den Damen und Herren in den Führungsetagen der Unternehmen und der sogenannten “bürgerlichen” Parteien beim Gedanken an gerechte Entlohnung erst einmal nur an die Verteuerung der “Ressource” Arbeitskraft ein – dass hinter diesem Begriff Menschen stehen, die fühlen und denken, vergisst man gerne mal.

Für mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit in der Arbeitswelt! Für den gesetzlichen Mindestlohn!

Thomas

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Ein Kommentar

  1. Max sagt:

    Trotz der Erhöhung der Kaufkraft wäre es nicht ganz so gut für die Wirtschaft. Der entscheidende Punkt ist, dass der Staat den arbeitenden Menschen, die nicht von ihrem Geld leben können, Zuschüsse gibt. Diese Zuschüsse würden bei Einführung des Mindestlohnes ja wegfallen. Das ersparte Geld könnte man an die Unternehmen durch Gewerbe- bzw. Körperschaftssteuersenkungen zurückgeben. Und diese beiden Faktoren (Senkung der Steuern und höhere Kaufkraft) würden die höheren Personalkosten ausgleichen.

    Lg

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