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Zweifelhafte "Traditionspflege" bei der Bundeswehr

Freitag, 17.April 2009 von Thomas Weber

Bundespolitik, Verschiedenes

In diesem sehr interessanten Artikel aus der “vorwärts” wird gezeigt, wie stark die Bundeswehr noch heute auf alte Traditionen und Verhaltensweisen der Nazi-Wehrmacht zurückgreift.

Merkwürdig, dass unser verehrter Herr Verteidigungsminister als Demokrat, der er als Mitglied der Christlich Demokratischen Union wohl ist, diesem Treiben nicht Einhalt gebietet.

 

Thomas

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4 Kommentare

  1. maxs89 sagt:

    Das beste finde ich: Schlagworte = NAZIS :D :D

  2. jpstroscher sagt:

    Wie kann man den bitte schön – von Seiten der Bundeswehr – davon so überzeugt sein bzw. das für “richtig” halten”? traurig…..

  3. klaus74 sagt:

    Demokratie hin oder her, wenn wir alles aus unserem jetzigen Leben streichen würden, was auch in Zeiten des Naziregime existierte, gelehrt, genutzt oder entwickelt wurde, dann sehen wir aber alt aus. Sich darüber sufzuregen ist das Grundrecht eines jeden. Doch wenn ich Schulbücher, zum Beispiel Mathematik, mit denen von Heute vergleiche, so steht auch dort der Satz des Phytagoras noch genauso drin wie im Naziregime, also sollte man darauf verzichten obwohl diese Lehre immer noch ihre Gültigkeit hat? Wichtig ist doch, das die aktuelle Bundeswehr, nicht die Wehrmacht ist (erkennt man schon am Namen, wir kein totalitäres System in Deutschland haben und es auch keine Verehrung der Nazizeit innerhalb der Bundeswehr gibt. Wenn doch haben wir ein Rechtssystem, und ich kann diese “Rechten Gefolgsmänner” schnell aus der Bundeswehr entfernen.

    Nur meine Meinung?

  4. Thomas sagt:

    Ich denke, es ist klar, dass dem Militär in der Nazi-Zeit eine besondere Rolle zukam – es war das Mittel zur Durchsetzung der kranken Weltmachtsfantasien dieses unsympathischen Österreichers und eines nicht kleinen Teils der deutschen Bevölkerung.
    Deswegen verdient alles Militärische, das in enger Beziehung zur Nazizeit steht, meiner Ansicht nach eine Sonderbehandlung bzw. sollte, soweit möglich, aus unserem heutigen Leben getilgt werden. Erinnern ja, weiter verwenden nein.

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